African Safari Club, geht es Gründer Rüdin jetzt an den Kragen?

Büro in Zürich Momentan beherbergt der Gründer Karl Jakob Rüdin ca. 400 Gäste auf seinem 30.000 qm großen Anwesen, dies aber nicht unbedingt freiwillig schreibt heute die Zeitung Blick in der Schweiz. Getrommelt wird Tag und Nacht was den ehemaligen Hotelbaron des ASC und seinen Mitbewohnern den Schlaf raubt.
Hintergrund dieser Aktion sind die noch ausstehenden Löhne der ehemaligen ASC Hotelmitarbeiter, die seit dem Konkurs des Unternehmens in 2009 auf ihr Geld warten. In einem ersten Gespräch sicherte Rüdin wohl die Zahlung von ca. 500.000 Franken den Eindringlingen zu. Diese sind aber nicht bereit das Anwesen ohne ihr Geld zu verlassen. So werden wohl noch viele Nächte die Trommeln sprechen und die zur Hilfe gerufene Polizei macht erst einmal gar nichts.
Der Schweizer ASC musste im Frühjahr 2009 Konkurs anmelden, nachdem bereits 1 Jahr zuvor African Safari Airways den Betrieb einstellen musste. Damals sorgten die Neuwahlen mit ihren Revolten und mit fast tausend Toten für ausbleibende Touristen. Hotels und Strände glichen einer Geisterwelt (wir berichteten).  Auch die Neugründung des ASC mit Sitz in Mombasa brachte keinen Erfolg. Erst vor kurzem musste man ebenfalls den Laden dort schließen und verhökert nun die einstigen Perlen des Keniatourismus an somalische Piraten, Inder und Chinesen.
Rüdin lebt seit Monaten schon innerhalb seiner Mauern und kann keinen Fuss vor die Tür setzen. Zu groß ist die Wut vieler geprellter Kenianer die durch die Pleite ihre Existenzgrundlage verloren haben und noch monatelang ohne Geld ihren Job gemacht haben. Mal schauen, wie er diesmal seinen Kopf retten will.
hbsgk74p_pxgen_r_498×332.jpg Bild und Infos von blick.ch

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4 Kommentare zu African Safari Club, geht es Gründer Rüdin jetzt an den Kragen?

  1. Wolfgang sagt:

    Ich fand den Laden immer super. Korruption wurde hier gross geschrieben. Da bekam man dann was fuer sein Geld.

  2. gabriela sagt:

    schrecklich, der Mann ging mit seinen Angestellten wie mit Sklaven um. Um solche Menschen ist es in der Tat nicht schade, wenn man sie wie in früheren Zeiten lyncht. So wie Du mir, ich Dir. Er ist sogar- konnte ja nicht mehr in die Schweiz kommen, mit dem eigenen Flugzeug in die Schweiz geflogen und über den Zoll gekommen- aber das wussten ja alle Angestellten in der Schweiz, ja solche Mistkerle schützt man denn auch noch. Ich arbeitete selbst sehr kurz dort, ein vollkommener Saftladen, Piloten betrunken, Personal betrunken- hat einfach alles gestunken. Grosse wichtige Klappe der sogenannten Kaderleute- zum heulen- vollkommene Armleuchter

  3. alex sagt:

    Ja, ja ich war vor ca. 30 Jahren mit denen in Kenia. lausige Fluggesellschaft. Die Hotels wurden von den Einheimischen “Klein Südafrika” bezeichnet. Ein Urlaub auf den Gulanhöhen wäre bessere gewessen. Gut das dieser Saftladen platt ist.

  4. frühberger sagt:

    jetzt wird der Mann ernten was, er gesät hat. Das wirt kein gutes Ende nehmen aber das hat er verdient.

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