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Katastrophe im Palmenparadies Kenias
Die deutsche Welthungerhilfe beobachtet eine starke Zunahme der Armutsprostitution durch die Probleme, die durch die Krawalle zu Beginn des Jahres provoziert wurden. Sie konzentriert sich vor allem an den wichtigsten Verbindungsstrassen Kenias, die von Mombasa über Nairobi und weiter bis Zentralafrika, sprich Uganda, Ruanda bis in den Kongo gehen. Und die Mädchen werden immer jünger, oft nicht älter als 13 Jahre. Viele Mütter können ihren Kindern nichts mehr zu essen kaufen und so sehen viele keinen anderen Ausweg als “zur Strasse zu gehen”. LKW Fahrer gelten für afrikanische Verhältnisse als reich und sind so begehrte Beute der Mädels. Gerade in den Stationen Kisumu oder der Grenzstadt Malabas zu Uganda findet man kaum ein Hotel um “ruhig schlafen” zu können. Dies alles geschieht natürlich weitab von Touristenpfaden, und unter dem Siegel der Verschwiegenheit, denn Prostitution ist offiziell strikt verboten in Ostafrika. Nur dabei geht es bei diesen Mädchen in der Regel ums nackte Überleben. Und leider gelten die Frauen und Mädchen in diesen Regionen nur als Objekt der Begierde. 01.Juli 2008 Kibakis Gesundheitsminister erlässt erneut das Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen wie Restaurants, Bars Biergärten und Diskotheken. Ein weiterer Schritt zur Vertreibung der wenigen Touristen die das Land überhaupt noch besuchen. Man stelle sich vor, bei der offenen Bauweise der Gebäude nicht rauchen zu dürfen. Und eine Warnung an die, die sich daran nicht halten wollen. Kenias korrupte Polizei hat eine neue Einnahmequelle entdeckt, die auch mit allen Mitteln angezapft wird! Wer die Nordküste kennt weiss um der vielen Menschen die dort als Beachboys, Obst-und Souvenierverkäufer ihr karges Brot mit den Touristen verdienten. Doch auch diese wenigen verbliebenen Arbeitsplätze sind nun weggefallen, nachdem man das Gebiet vor den Hotels als Privat gekennzeichnet hat. Auf meinen Spaziergängen hatte ich immer den Plausch mit den dortigen Menschen und ich bin mal gespannt wo nun wir Touristen unsere Souveniers kaufen. Wahrscheinlich in den viel zu teuren Hotelshops.
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