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	<title>Kommentare zu: Unschuldige sterben in Kampala</title>
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	<pubDate>Sat, 19 May 2012 00:09:54 +0000</pubDate>
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		<title>Von: admin</title>
		<link>http://afrikatrip-blog.de.ninahmouse.de/archives/430#comment-2236</link>
		<author>admin</author>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 21:46:39 +0000</pubDate>
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		<description>Fußball und Terror – diese Paarung hat es schon früher gegeben. Regierungen haben Länderspiele zum Anlass genommen, einen Kurzkrieg anzuzetteln. Diktatoren haben Stadien in Gefängnisse verwandelt, die Taliban haben einst während der Halbzeitpausen auf dem Kabuler Spielfeld Exekutionen durchgeführt. Aufständische in Angola haben einen Mannschaftsbus beschossen. Aber keine Terrorgruppe hatte es bislang gewagt, anlässlich eines WM-Finales ein Blutbad anzurichten. Und keine militante Tugendwächtertruppe kam bislang auf den Gedanken, den Fußball überhaupt für »unmoralisch« zu erklären. Die somalische Al-Shabaab-Miliz hat genau das getan. Mit drei Bombenanschlägen tötete sie in der ugandischen Hauptstadt Kampala über 70 Menschen, die sich in einer Kneipe und in einem Club das WM-Finale ansahen. In den Wochen zuvor drohte sie in den von ihr kontrollierten Gebieten Somalias all jenen Stockhiebe an, die WM-Spiele vor dem Fernseher verfolgten, statt sich »auf den Heiligen Krieg zu konzentrieren«.
Quelle: Die Zeit</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fußball und Terror – diese Paarung hat es schon früher gegeben. Regierungen haben Länderspiele zum Anlass genommen, einen Kurzkrieg anzuzetteln. Diktatoren haben Stadien in Gefängnisse verwandelt, die Taliban haben einst während der Halbzeitpausen auf dem Kabuler Spielfeld Exekutionen durchgeführt. Aufständische in Angola haben einen Mannschaftsbus beschossen. Aber keine Terrorgruppe hatte es bislang gewagt, anlässlich eines WM-Finales ein Blutbad anzurichten. Und keine militante Tugendwächtertruppe kam bislang auf den Gedanken, den Fußball überhaupt für »unmoralisch« zu erklären. Die somalische Al-Shabaab-Miliz hat genau das getan. Mit drei Bombenanschlägen tötete sie in der ugandischen Hauptstadt Kampala über 70 Menschen, die sich in einer Kneipe und in einem Club das WM-Finale ansahen. In den Wochen zuvor drohte sie in den von ihr kontrollierten Gebieten Somalias all jenen Stockhiebe an, die WM-Spiele vor dem Fernseher verfolgten, statt sich »auf den Heiligen Krieg zu konzentrieren«.<br />
Quelle: Die Zeit</p>
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