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Archiv der Kategorie Afrika erleben

So macht man Bussiness in Kenya

 Kenya Post Geschäftstüchtige Postangestellte in Mombasa bessern ihr Gehalt auf.
Eine lustige Geschichte muss ich hier mal wieder loswerden. Eine Freundin von uns in Kenya hat es tatsächlich geschafft ein paar von uns bestellte Dinge in einen Karton zu packen und zur Post zu bringen. 20 kg hatten wir bestellt und das Geld von 12.000 KSH für das Porto ihr auch geschickt. Nun kam heute das Päckchen und natürlich hab ich es vor dem Öffnen erst mal auf die Waage gestellt. Diese zeigte dann korrekt 14,5 kg an.
Laut Rechnung, s. Foto waren es aber 20 kg.
Unsere Freundin zur Rede gestellt kam folgende Antwort von ihr:
Die Postangestellte sagte ihr das sei Übergewicht. Sie müsse mindestens 5 kg herausnehmen damit die 20 kg nicht überschritten werden. Also wurden paar Artikel rausgenommen und siehe da, plötzlich zeigte die Postwaage fast genau 20 kg an. Reingewinn für den Herr/Dame am Schalter knapp 4.000Ksh etwa 43 €, das entspricht etwa einem halben Monatseinkommen. Klar, das Paket geht ja nach Deutschland, der doofe Mzungu zahlt ja schon.
Auf jeden Fall sind dem Ideenreichtum sogar auf einer staatlichen Behörde keine Grenzen gesetzt. Man muss ja nur ein wenig die Waage manipulieren.

Hier tut Hilfe wirklich not

Der kleine vierjährige Maijengo krümmt sich vor Bauchschmerzen. Es ist kein Arzt in der Nähe, denn Maijengo wohnt in einem kleinen Dorf in Taita,Mwasombo Kenia. Die Eltern fahren Maijengo auf dem Arm mit dem Motorradtaxi  in die 15 Kilometer entfernte Kreishauptstadt Wundanyi ins Distriktkrankenhaus “Wesu-Hospital”, das einzige Krankenhaus für 200 000 mittellose Menschen in Taita. Das Krankenhaus liegt oberhalb der Kreisstadt in den Taita Hills. Dort angekommen muss die Familie erst einmal lange warten, denn das Krankenhaus hat nur zwei Ärzte. mehr erfahren

Die Liste ist lang und oft sind es nur kleine Beträge die vielen Familien wirklich helfen können. Z.B. Explodierende Lebensmittelpreise in Kenya lassen vielen Menschen keinen finanziellen Spielraum mehr für Schulgeld oder Arztbesuche.
Hier nochmal der Link:

Logo Aekt

African Safari Club, geht es Gründer Rüdin jetzt an den Kragen?

Büro in Zürich Momentan beherbergt der Gründer Karl Jakob Rüdin ca. 400 Gäste auf seinem 30.000 qm großen Anwesen, dies aber nicht unbedingt freiwillig schreibt heute die Zeitung Blick in der Schweiz. Getrommelt wird Tag und Nacht was den ehemaligen Hotelbaron des ASC und seinen Mitbewohnern den Schlaf raubt.
Hintergrund dieser Aktion sind die noch ausstehenden Löhne der ehemaligen ASC Hotelmitarbeiter, die seit dem Konkurs des Unternehmens in 2009 auf ihr Geld warten. In einem ersten Gespräch sicherte Rüdin wohl die Zahlung von ca. 500.000 Franken den Eindringlingen zu. Diese sind aber nicht bereit das Anwesen ohne ihr Geld zu verlassen. So werden wohl noch viele Nächte die Trommeln sprechen und die zur Hilfe gerufene Polizei macht erst einmal gar nichts.
Der Schweizer ASC musste im Frühjahr 2009 Konkurs anmelden, nachdem bereits 1 Jahr zuvor African Safari Airways den Betrieb einstellen musste. Damals sorgten die Neuwahlen mit ihren Revolten und mit fast tausend Toten für ausbleibende Touristen. Hotels und Strände glichen einer Geisterwelt (wir berichteten).  Auch die Neugründung des ASC mit Sitz in Mombasa brachte keinen Erfolg. Erst vor kurzem musste man ebenfalls den Laden dort schließen und verhökert nun die einstigen Perlen des Keniatourismus an somalische Piraten, Inder und Chinesen.
Rüdin lebt seit Monaten schon innerhalb seiner Mauern und kann keinen Fuss vor die Tür setzen. Zu groß ist die Wut vieler geprellter Kenianer die durch die Pleite ihre Existenzgrundlage verloren haben und noch monatelang ohne Geld ihren Job gemacht haben. Mal schauen, wie er diesmal seinen Kopf retten will.
hbsgk74p_pxgen_r_498×332.jpg Bild und Infos von blick.ch

Uno warnt vor Hungertragödie in Ostafrika

Die Hungerprobleme am Horn von Afrika werden nun von der UNO als Tragödie gemeldet.
Menschen laufen tagelang um das Flüchtlingslager in Dadaab Kenia zu erreichen. Dieses ist jetzt schon mit über 500.000 Menschen überfüllt und täglich werden es mehr. Die Ankömmlinge sind teils so ausgehungert und am Verdursten das sie sich als erstes auf die Wasserhähne stürzen. Frau Merkel hat vor ein paar Tagen 1 Mio. Euro Direkthilfe (die sie eigentlich gar nicht hat) zugesagt, aber das ist natürlich bei dem Ausmaß der Probleme nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
hier ein Video aus dem Lager

mehr Lesen bei spiegel.de
Futtersäcke Kibaki und Odinga in trauter Gemeinschaft

Muslemische Führer in Kenia wollen Todesstrafe für Schwule

Wer ist eigentlich Sheikh Mohammed Khalifa?
Ach ja, der Rat der Imame und Prediger in Kenia.  Und dieser Mr. Khalifa verlangt nun die Scharia oder besser noch die Todesstrafe für Schwule, um das so wörtlich “abartige Treiben zu stoppen”.
Erst kürzlich wurde in Uganda aufgrund Druck von aussen das Parlament gezwungen diese Gesetzeseinführung von der Tagesliste zu streichen. In 2010 hatte ein ugandischer Abgeordneter  den Vorstoß unternommen die Todesstrafe für Schwule und Lesben einzuführen. Teile des Gesetzes werden noch immer diskutiert.
Jetzt ein neuer Vorstoß der Muslime in Kenia.”Der Tod ist die einzige vom Islam vorgesehene Strafe für diese Menschen” so zitiert die Daily Nation. Und man ruft die Kenianer auf deren Geschäfte und Unternehmungen zu boykottieren.
Nach dem Motto, zurück ins Mittelalter.
In den meisten afrikanischen Staaten ist Homosexualität illegal. Wer offen schwul oder lesbisch lebt, muss nicht nur Diskriminierung, sondern auch Gewalt fürchten.

Zehn Rosen für € 3,48 ?

Warum brauchen wir Rosen aus Kenia?
FAIRTRADE ein Gütesiegel was doch zu denken gibt.

Keine Kinderarbeit, tarifliche Entlohnung keine Zwangsarbeit…?

hier zum Beitrag