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- 2.1.2012: Hier tut Hilfe wirklich not
- 14.9.2011: Erneut Feuerinferno, diesmal defekte Pipeline
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Archiv der Kategorie Leben und arbeiten in Afrika
Promisprüche
7.5.2009 von admin.
Neulich war ich mal wieder am Chatten mit einer Kenyanerin. Wir unterhielten uns über dies und das und sie sagte, dass ihr Geschäft so schlecht läuft, da kaum Touristen mehr ins Land kommen. Sie hätte so gern eine eigene Website um ihre Schmucksachen zu verkaufen. Nachdem ich ihr dann sagte was das alles braucht und was das kostet lachte sie nur. Und dann bekam ich das hier zu hören, von einer Afrikanerin.
Eine Frau braucht vier Tiere in ihrem Leben:
- einen Nerz im Kleiderschrank
- einen Jaguar in der Garage
- einen Tiger im Bett und
- einen Esel, der das alles bezahlt
Das konnte unmöglich von ihr sein und sie gestand mir dann auch, dass sie das in irgend einer Zeitung gelesen hat und der Ausspruch von Paris Hilton war. Daraufhin hab ich ihr versprochen ein paar ihrer Handarbeiten hier reinzustellen.
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Hunger und Dürre in Kenya
7.2.2009 von admin.
In Kenia herrscht erneut eine Dürre, die vor allem den Norden und Südosten des Landes betrifft. Etwa zehn Millionen Menschen werden in den kommenden Monaten auf Hilfe angewiesen sein. Seit der letzten Trockenzeit 2006 sind zwei Regenzeiten komplett ausgefallen, und der fehlende Regen in den letzten Monaten hat die Situation dramatisch verschärft. Hinzu kommen die Folgen der politischen Unruhen vor rund einem Jahr, in deren Folge mehr als 600.000 Menschen vertrieben und viele Felder nicht mehr bestellt wurden. Die Regierung von Kenia hat bereits den nationalen Notstand ausgerufen. Kibaki und Co versuchen im europäischen Ausland Geld aufzutreiben um Maismehl und andere Grundnahrungsmitteln der Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Auch entscheidend dabei, die Explosion der Preise einzudämmen. Leider werden ja nach wie vor korrupte Politiker im Amt belassen, die z.B. Nahrungsmittel gewinnbringend in den Sudan verhökert hatten. (Bericht in einem Thread früher)
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Afrika, jenseits von Gut und Böse
18.11.2008 von admin.
Traumhafte Sonnenuntergänge sind ja nichts ungewöhnliches in Afrika und jeder der es schon mal erlebt hat wird es sicher nicht so schnell vergessen. Leider hat Afrika auch so viele schlechte Seiten, die diese Bilder immer wieder trüben. Nairobi, die krimminellste Stadt auf der Welt mit seinen Slums, der überall auswuchernden Korruption, Prostitution und der vielen Dinge, die ein Europäer einfach nicht verstehen wird. Gestern erhielt ich ein Mail von einem der 7 Jahre lang in Kenia versucht hat sein Glück zu machen. Ich will nicht den ganzen Wortlaut wiedergeben, du kannst seine Erlebnisse selber auf seiner Homepage lesen. Aber das Ende will ich mal hier veröffentlichen.
Ich werd nicht mehr nach Kenia fliegen. Die Abzocke, ewige Anbettelei, immer mieser werdende Mentalität der Menschen, und nicht zurecht das korrupte Verhalten der Immigrationsbehörden und Polizei…… Irgenwie ist mir der Preis zu hoch geworden. Ich war zuletzt (2004) für ne ganze Weile in Tansania. Da läufts ganz anders. Die Menschen haben zwar auch nichts, haben aber gegenüber den Kenianern einen ganz anderen Stolz und Ehrgefühl. Gruss Bernhard
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Neue Schule in Kenia am Wachsen
14.11.2008 von admin.
Auch mal hier ein Tipp aus der Region. Hermann und Ilse Nägele aus Grenzach-Wyhlen engagieren sich nach dem Bau eines Kindergartens erneut für eine Grund-und Hauptschule.
Das Ehepaar Nägele bereist schon seit vielen Jahren das ostafrikanische Land und sie arrangieren sich schon länger in dem Ort Mwakamba mit dem Bau eines Kindergartens. Sie starteten damals mit einer privaten Spendenaktion die ein großer Erfolg wurde. So enstand innerhalb von zwei Jahren die “Hermann Nursery School” mit drei Klassenräumen, einem Office, zwei Toilettenhäuschen und einem Brunnen. Nun wurde das nächste Projekt die “Hermann Primary School ” ins Leben gerufen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll somit eine Grund-und Hauptschule für die Kinder in Mwakamba gebaut werden.
Wieder mal ein schönes Beispiel wo private Hilfe auch bei den Bedürftigen ankommt und nicht in irgendwelchen Politikertaschen in Kenya versickert. Die Homepage ist auf jeden Fall mal einen Bick wert. Den Link hier klicken.
Weiterhin viel Erfolg.
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Neue Nachricht von Julia aus Namibia
13.11.2008 von admin.
Julia Schrade arbeitet zur Zeit in einem Waisenhaus für aidskranke Kinder. Wir haben schon früher berichtet. Und in dieser Zeit hat sie sich auch ein paar Tage Urlaub gegönnt und hat Südafrika bereist. Hier ein paar Bilder davon und ein kleiner Ausschnitt aus ihrem Mail von heute.
Zu Hause wieder angekommen war ich wieder voll im Arbeiten. Hab diese Woche Frühschicht. Muss um halb 6 raus und um 7 bei den Kids auf der Matte stehen. Die sind um die Uhrzeit natürlich um einiges fitter wie ich. Aber man gewöhnt sich an alles… Ausserdem sind sie einfach zuckersüss und dann schwingt man gerne seinen Arsch aus der Kiste ![]()
Unsere Tooli, die wieder aus dem Krankenhaus zurück ist, geht es wieder etwas besser. Sie isst wieder, und würgt nicht alles wieder raus. Aber leider ist auch das nur eine Frage der Zeit - wie man weiss kann man die Krankheit zwar “verlangsamen” aber nicht aufhalten.
Wir haben auch ein neues Kind bekommen, dass mit seiner Mutter ins Waisenhaus eingezogen ist. Sie ist noch sehr jung… und das Mädchen hat einen Wasserkopf. Ist auch nicht ganz einfach mit einem solchen Kind umzugehen wenn man keine Erfahrung hat. Aber die beiden sind so lieb und dankbar, da geht das wie von selber.
Manchmal kommt es mir vor, als ob man hier seinem Kopf zeitweise eine Pause gönnt, und einfach macht ohne nachzudenken. Auch ein sehr gutes Gefühl einfach mal seinem Bauch zu folgen ohne ständig auf irgendwelche Befehle/Anordnungen/Vorgaben… zu warten.
Aber Südafrika war Klasse. Mal paar Tage abschalten tat gut.
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5 Jahre Safari Inn unter Schweizer Führung
6.11.2008 von admin.
Das SAFARI INN liegt in Shanzu, direkt vor den Toren der Nordküste Mombasa’s. In nur wenigen Minuten erreichst du von deinem Hotel das Rösti-Paradies an der sicheren Touristenstrasse. Ganzjährig geöffnet bekommst du alle Leckerbissen wie Hummer, Fisch, Crevetten mit diversen Beilagen nach Wahl. Die exklusive Auswahl zwischen Schweizer und internationaler Küche…von Ruedi von Herzen zusammengestellt. Selten anzutreffen, aber Ruedi hat sein Personal in Griff. Die Kellnerinnen und Kellner machen wirklich einen guten Job und es ist ein Muss bei einem Aufenthalt in Shanzu bei Ruedi vorbeizuschauen. Neben der guten Küche wird auch für Unterhaltung gesorgt. An verschiedenen Wochentagen erleben Sie Livemusik, Masai-Tänze und andere Attraktionen. Wer gerne „spielt“ kann sich in Poolbillard oder im Tischfussball versuchen. Die Fernseh-Satellitenanlage bringt Formel 1 und internationalen Fussball auf den Grossbildschirm. Und auch für offene Kommunikation ist gesorgt. Aber halte dich fern vom “Meetingpoint” der Ladies. Das kann dich ganz schön in Bedrängnis bringen. Lies hier weiter und du verstehst was ich meine.
Heute steigt sicher die Megaparty. Fünfjähriges Bestehen seit Übernahme durch Ruedi. Da wird so manches Tusker Bier oder Kenya Caine geknockt. Ruedi von mir alles Gute weiterhin mit deinem Business und halte den Hühnerstall weiter so sauber wie bisher.
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