Infos

Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Afrikablog von Ninahmouse für Oktober, 2008.

Calendar
Oktober 2008
S M D M D F S
« Aug   Nov »
 1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031  

Archive für Oktober 2008

Aktuell zurück aus Kenia

Den Kenianer geht es schlecht, sehr schlecht. Wir haben uns gefragt, wie sie über den Tag kommen, ohne Essen oder einen Job? Meist essen sie einmal am Tag oder sie hungern. Gerade für die Kinder ist die Situation katastrophal. Über die Hälfte der Kinder leben in großer Armut.

Neu ist auch ein absolutes Rauchverbot, selbst auf den Straßen und Plätzen. Verstöße werden mit hohen Geldstrafen und sogar Gefängnis bestraft. (Auch Touris !)
Die gewerblichen Safaribusse - und das ist reine Schikane - müssen jetzt für ein Autoradio ebenfalls eine Genehmigung haben. Kosten: 2500 KES (25€)
Die Bevölkerung wird ausgepresst und gedrückt, so mein Eindruck.  Wir fragen uns aber, wo das Geld der Länder geblieben ist? Die kenianischen Politiker sind die best bezahlten der Welt! Und sie füllen sich nur die eigenen Taschen und lassen das Land verkommen. Das war mein letzter Eindruck meiner Reise, leider nur drei Wochen, es muss wirklich grundlegend was geändert werden. Ansonsten fällt Kenya zurück in die Steinzeit.

88-jähriger Kenianer “drückt” noch die Schulbank

Kimani Nganga Maruge Ein mittlerweile 88 jähriger Kenianer namens Kimani Nganga Maruge steht als ältester Schüler im Guinness Buch der Rekorde. Seit er mit 84 Jahren eingeschult wurde, zeigt er großes Engagement die Schule erfolgreich abschließen zu können um danach seinen Traumberuf als Tierarzt zu erlernen. Zu Hause in Eldoret hat er die fünfte Volksschulklasse abgeschlossen, allerdings wurde der Mann jetzt ins “Altersheim” verfrachtet. Das Rote Kreuz verteidigte die Einweisung damit, das sich der Mann nicht mehr selbst versorgen kann. Maruge selbst will sich nicht davon abhalten lassen seinen Traumberuf zu erlernen. Er hat 30 Enkelkinder und hat zehn seiner 15 Kinder überlebt und treibt seine Mitschüler zur Eile an, schließlich habe er nicht ewig Zeit zum lernen. Eingeladen zu einem Gipfeltreffen der UNO in New York traf er die Frau von Kofi Annan, freute sich aber auf seine Rückkehr, da er das Essen in Amerika nicht so gut fand. Er liebt über alles Maisbrei mit Bohnen.  (Quelle krone.at)

MAMA AFRIKA

Angefangen hat alles 1994. Die Düsseldorfer Architektin Martina Zenker und ihr Mann Oliver erfüllten sich einen lang gehegten Traum: Sie reisten zwei Jahre lang durch Afrika. Auf Märkten, an Straßenrändern und in kleinen Werkstätten entdeckten sie kleine Schätze: Schmuck, Wohnaccessoires, Spielzeug, Masken – liebevoll gefertigt aus einfachen Materialien wie Blechdosen, Korken, Sicherheitsnadeln, Glasperlen und Flaschenetiketten.

„Wir haben auf unserer ersten Reise nach Afrika viel eingekauft“, berichtet Martina Zenker. „Wir waren sicher, dass die Objekte in Deutschland Anklang finden.“

Eine ehemalige Autowerkstatt in einem Düsseldorfer Hinterhof diente als Lager und Handelszentrale. Weitere Reisen in das südliche und östliche Afrika folgten. Martina Zenker knüpfte Kontakte zu Herstellern und Künstlern. Im Laufe der Jahre baute sie ein Netzwerk von insgesamt 40 afrikanischen Manufakturen auf, vorwiegend in Swasiland, Sambia, Kenia, Mosambik und Madagaskar. Ihre Firma taufte sie „Mama Afrika“.

Inzwischen vertreibt die 43-Jährige ihre „Kollektion“ bundesweit in mehr als 160 Läden. Hauptabnehmer sind große Museumsshops. Ausstellungen und Events wie die Süd-Afrika-Tage sowie regelmäßige mehrwöchige Afrikareisen nutzt Martina Zenker, um Kontakte zu pflegen und auszubauen. Neben dem Vertrieb des Kunsthandwerks hat sie dazu beigetragen, Ausbildungsprojekte zu realisieren. Martina Zenker garantiert bei „Mama Afrika“ faire Handelsbedingungen ohne Zwischenhändler. Der Unternehmerin, die ihren Beruf als Architektin aufgegeben hat, geht es nicht um das große Geschäft. Sie möchte dazu beitragen, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in afrikanischen Ländern zu verbessern. (Quelle welt-sichten.org)

Lust auf afrikanische Trommeln?

Meistertrommler aus Guinea TonTon der Meistertrommler

Geboren und aufgewachsen in Guinea, lebt und wirkt TonTon seit über 10 Jahren in Deutschland Er wurde vom großen Altmeister der Djembe Famadou Konate ausgebildet und von ihm im Jahre 1995 mit den Worten “Dir kann ich nichts mehr beibringen” als fertig ausgebildeter Djembefola in die Selbstständigkeit des Meistertrommlers entlassen.
Bis heute, 11 Jahre später, hat sich TonTon zu einem der besten und meistgefragtesten Trommellehrer weltweit entwickelt.
Hier kannst du mehr erfahren.

Tourismus in Kenia soll sich langsam erholen

Nach einem Telefongespräch heut morgen mit einem Freund aus Shanzu scheinen langsam die Touristen wieder zu kommen. Es haut zwar noch nicht vom Hocker aber es ist ein kleiner Anfang zu spüren sagte er mir. Vor allem trifft man auch mal paar Touristen in den nahe der Hotels gelegenen Plätzen. Nun würde ich das nicht gleich als übertriebene Euphorie betiteln. Aber es kommt doch Hoffnung auf, dass sich das Leben in Kenia wieder normalisieren wird. Vielleicht hinterlässt ja der eine oder andere Besucher mal ein paar Erlebnisse hier im Forum.

Auch ein kleiner Beitrag kann helfen!

Auf meinen Recherchen über das Leben in Afrika bin ich auch auf diese Seite gekommen und möchte diese hier in meinem Blog empfehlen.

Freunde Afrikas

Für alle Afrikainteressierten schaut doch einfach mal dort vorbei. Wir als Touristen genießen natürlich immer unseren Urlaub dort, und bringen bereits unseren Beitrag, um dem Reiseland zu helfen. Aber vielleicht hat der eine oder andere Interesse an mehr. Und ich persönlich finde diese Idee mit der Schule und den Patenschaften sehr gut.