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Archive für Juli 2009

Ja ja, das liebe Geld

money money money  Das Geld wechseln in Mombasas Strassen eh zu 95% in die Hose geht weiss ja wohl fast jeder Reisende.
Laut einem Bericht von Steffi wird aber jetzt die wundersame Geldvermehrung praktiziert. Wie das funktioniert kann man hier nachlesen.
Allen ein schönes Wochenende.

South Coast Diani, gepflegtes Forum von Nina

Baobab_Garten 

Das Baobab Beach Resort Kenia ist vielleicht das schönste Hotel an der Südküste von Kenia, indem seit über 25 Jahren vornehmlich Deutsche Urlauber am Traumstrand von Diani Beach unvergeßliche Urlaubstage verleben. Diese Webseite ist auf großen Wunsch der Baobab Stammgäste entstanden. Die sogenannten “ Baobab Repeater “ sind es, die diese Webseite mit aktuellen News füttern, Urlaubsbilder schicken, Urlaubs Tips verraten und dafür sorgen, daß das Baobab Beach Resort so dargestellt wird, wie es tatsächlich ist - ein echtes Kenia Erlebnis.

Hier gibt es ein nettes Forum was wohl nach meiner Einschätzung recht gut gepflegt wird.  Nicht so ein Bla Bla wie in Multi-Kulti und Fans der Südküste haben da sicher ein paar Worte zum Mitreden.
Danke für den Tipp von Sarah.

Afrika bald auch im Internet?

Surfen in Kenia ist eine Geduldsprobe. Verbindungen über Satelliten dauern eine Ewigkeit und kosten viel Geld. Doch dank des ersten Breitbandkabels sollen Kenianer bald auch auf der schnellen Datenautobahn surfen können. 

Glasfaserkabel soll Wirtschaft ankurbeln

Kenias Regierung hat bereits eine massive Ausbildungskampagne angekündigt, um Jugendliche für die Nutzung des wirklichen Internets auszubilden. Lang gehegte Träume vom E-Business sollen wahr werden, ebenso wie die von mehr Spaß im Cyberspace. Seit Facebook extra für die neue Zielgruppe seine Seiten auf Swahili anbietet, sind Kenianer Feuer und Flamme. “Ich bin gut drei Stunden bei Facebook unterwegs”, sagt der Schüler George Mungai Munyaki. “Das ist mehr als vorher, denn Swahili, das ist meine Sprache. Englisch ist eine Fremdsprache, und ich will mich in einer Sprache ausdrücken, die ich besser kenne.”

Mit ein bisschen Anstrengung, da ist sich Professor Baryamureeba sicher, kann dem Glasfaserkabel ein kleines Wirtschaftswunder folgen. “Telefongespräche werden billiger, und das bringt Jobchancen wie etwa in Indien, das vom Outsourcing profitiert.” 

Die Hoffnungen sind riesig in Kenia, einem Land mit einer Arbeitslosenquote von über 75 Prozent. Ende des Jahres sollen die ersten wirklich schnellen Internetverbindungen stehen.

Mobiltelefone ersetzen bisher das Internet

Kein Wunder, dass in Afrika seit Jahren nicht ins Internet, sondern in Mobiltelefone investiert wird. Fast jeder hat ein Handy, von dem man alle Bankgeschäfte führen oder Wasser- und Stromrechnungen bezahlen kann. Die meisten Handys haben zudem UMTS, schließlich gibt es selbst zum langsamen Internet nur kabellose Zugänge.

Auch Afrika trauert um Michael Jackson

In Nairobi war es mitten in der Nacht, als die Radiostationen den Tod von Michael Jackson meldeten. Doch bei den Nachtschwärmern, die zu dieser Stunde noch in den Bars und Clubs der kenianischen Hauptstadt unterwegs waren, verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. «Mit ihm ist eine Ikone gestorben», sagt der Besitzer eines Nachtclubs auf Nairobis Partymeile. «Er hat die Popmusik neu erfunden, immer wieder in den vergangenen 20, 30 Jahren.» Jacksons Album «Off the wall» habe er 1979 zum ersten Mal aufgelegt. «Und heute lege ich es immer noch auf, hier im Club.»In Afrika war Michael Jackson bis zuletzt unumstrittener «King of Pop», selbst als er in den USA und in Europa wegen seiner Extravaganzen und Skandale nur noch müde belächelt wurde. «Er war der erste schwarze Megastar», erklärt der Barbesucher Peter. «Vor ihm gab es niemanden, und so jemanden wie ihn wird es wohl auch nie wieder geben.» Seine Beliebtheit hängt zudem untrennbar damit zusammen, dass er zu den wenigen Superstars gehörte, die um Afrika keinen Bogen machte.

«Das ist meine Heimat», rief er den wartenden Fans zu, als er mit 14 als Teil der Jackson Five in Senegals Hauptstadt Dakar erstmals afrikanischen Boden betrat. Fast 20 Jahre später kam Jackson wieder, um in einigen Dörfern zum zeremoniellen Oberhaupt gekrönt zu werden.
Unvergessen der Eklat am Flughafen von Abidjan (Elfenbeinküste), als er mit zugehaltener Nase an der wartenden Ehrengarde vorbeirannte, um sich in seine Luxuslimousine zu werfen. Seine Fans sahen bei diesem Besuch kaum mehr von ihm als die getönten Scheiben des Wagens. Doch wirklich sauer war niemand: Solche Kapriolen kennen die meisten Afrikaner von ihren Politikern.

In Nigeria brach ein Radiomoderator vor offenem Mikro schluchzend zusammen, nachdem er Jacksons Tod verkündet hatte. Egal wo in Afrika und unabhängig von musikalischen Trends - überall auf dem Kontinent war Jackson ein Star. «Ich komme aus dem Kongo, bin selber Musiker und ich liebe Michael», ruft François aus, der in einer Hotelbar vor einem leeren Bierglas sitzt. «Alle Generationen lieben ihn, die, die ihm von Anfang an gefolgt sind, und die Jugend.» Südafrikas damals 85-jähriger Volksheld Nelson Mandela war es, der Jackson vor zehn Jahren einen Sonderpreis für sein Lebenswerk bei der Verleihung der Kora-Awards, Afrikas Pendant zum Grammy, überreichte.

Nur mit einer seiner Schrullen stieß Jackson bei seinen afrikanischen Fans auf Unverständnis. Dass er sein Gesicht bleichen und seine Nase verkleinern ließ. «Er war nicht stolz, ein schwarzer Amerikaner zu sein», sagt der Kenianer Joe, nach eigenem Bekunden ein Jackson- Fan. «Er wollte unbedingt ein Weißer sein.» Doch einem feierlichen Abschied wird das nicht im Wege stehen. Clubs und Kneipen kündigten für die Nacht zum Samstag spontane Michael-Jackson-Partys an.

Quelle: epd

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