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Archive für Januar 2012

So macht man Bussiness in Kenya

 Kenya Post Geschäftstüchtige Postangestellte in Mombasa bessern ihr Gehalt auf.
Eine lustige Geschichte muss ich hier mal wieder loswerden. Eine Freundin von uns in Kenya hat es tatsächlich geschafft ein paar von uns bestellte Dinge in einen Karton zu packen und zur Post zu bringen. 20 kg hatten wir bestellt und das Geld von 12.000 KSH für das Porto ihr auch geschickt. Nun kam heute das Päckchen und natürlich hab ich es vor dem Öffnen erst mal auf die Waage gestellt. Diese zeigte dann korrekt 14,5 kg an.
Laut Rechnung, s. Foto waren es aber 20 kg.
Unsere Freundin zur Rede gestellt kam folgende Antwort von ihr:
Die Postangestellte sagte ihr das sei Übergewicht. Sie müsse mindestens 5 kg herausnehmen damit die 20 kg nicht überschritten werden. Also wurden paar Artikel rausgenommen und siehe da, plötzlich zeigte die Postwaage fast genau 20 kg an. Reingewinn für den Herr/Dame am Schalter knapp 4.000Ksh etwa 43 €, das entspricht etwa einem halben Monatseinkommen. Klar, das Paket geht ja nach Deutschland, der doofe Mzungu zahlt ja schon.
Auf jeden Fall sind dem Ideenreichtum sogar auf einer staatlichen Behörde keine Grenzen gesetzt. Man muss ja nur ein wenig die Waage manipulieren.

And a happy new Year

Allen meinen Lesern wünsche ich für 2012 Erfolg, Gesundheit und tolle Reisen auf den schwarzen Kontinent.

Ja meine Berichte werden weniger auf diesem Blog. Das hat aber nichts mit Faulheit zu tun sondern eher mit fehlenden Nachrichten die auch hierher passen würden.
Die Zeitungen sind voll mit Bildern von hungernden Afrikanern, vollen Flüchtlingscamps, explodierenen Lebensmittelpreisen usw. usw.
Natürlich ist das auch wichtig zu wissen, aber das war nicht der Sinn dieser Website.
Mir ging es eher um persönliche Informationen von allen die sich auch den “AFRIKAVIRUS” eingefangen haben. Lustige Anekdoten oder Reisetipps z.B. Aber auch persönliche Erfahrungen von Reisenden sollten hier Veröffentlichung finden.
Ich versuche den Blog hier noch am Leben zu erhalten, ob es Sinn macht wird sich zeigen.

In diesem Sinne allen Lesern ein erfolgreiches 2012

Family

Hier tut Hilfe wirklich not

Der kleine vierjährige Maijengo krümmt sich vor Bauchschmerzen. Es ist kein Arzt in der Nähe, denn Maijengo wohnt in einem kleinen Dorf in Taita,Mwasombo Kenia. Die Eltern fahren Maijengo auf dem Arm mit dem Motorradtaxi  in die 15 Kilometer entfernte Kreishauptstadt Wundanyi ins Distriktkrankenhaus “Wesu-Hospital”, das einzige Krankenhaus für 200 000 mittellose Menschen in Taita. Das Krankenhaus liegt oberhalb der Kreisstadt in den Taita Hills. Dort angekommen muss die Familie erst einmal lange warten, denn das Krankenhaus hat nur zwei Ärzte. mehr erfahren

Die Liste ist lang und oft sind es nur kleine Beträge die vielen Familien wirklich helfen können. Z.B. Explodierende Lebensmittelpreise in Kenya lassen vielen Menschen keinen finanziellen Spielraum mehr für Schulgeld oder Arztbesuche.
Hier nochmal der Link:

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