Die Bundeswehr in Kenia…

Im Zusammenhang mit meinem “Lagebericht” der vergangenen zwei Wochen in Kenia möchte ich noch eine Episode erwähnen, die mich ziemlich fassungslos sein ließ: Wie erwähnt, sind derzeit Bundeswehrsoldaten im Mombasa- Beach-Hotel untergebracht,  und so sah, bzw. hörte  man sie auch schon morgens mit einem Tusker in der Hand lauthals über schwarze girls herziehen, die entweder dort saßen, bzw. die sie am Abend vorher wohl getroffen hatten! Feist, schwitzend, rülpsend und ordinär – was für eine Verschwendung meiner Steuergelder!!!

Die Krönung war dann die Reaktion eines dieser “Herrn” auf  den verzweifelten Versuch eines Strandhändlers, ein small business zu machen: Er zupfte ihn vorsichtig am Hemd:” Hello my friend, come and look at my shop” und erhielt zur Antwort einen rüden Schubser sowie ein lautstarkes; “don`t touch me and fuck off..”

Den Blick des Händlers werde ich so schnell nicht vergessen – ich selber hätte mich vor Peinlichkeit am liebsten in den Boden eingearbeitet und habe mir auch dann einen entsprechenden Kommentar über Respekt und gute Erziehung nicht verkniffen. Aber solche Typen merken eh nichts mehr, auch wenn zumindest der etwas irritierte Blick aufgrund der deutschen Sprache erfolgte…

Muss man sich in einem fremden Land so aufführen, werden diese Menschen nicht auf ihren Job vorbereitet?? Wie sollen sich denn jemals Vostellungen voneinander , was weiß und schwarz betrifft, ändern??? 

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Ein Kommentar zu Die Bundeswehr in Kenia…

  1. admin sagt:

    Tja, da kommt der Kolonist wieder raus bei unsern tapferen Uniformierten. Hab so etwas ähnliches auch vor ein ganz paar Jahren in Angola beobachtet. Und meistens sind es immer die selben Typen, die nämlich in der Heimat nix mehr gebacken kriegen. Und es ist ja so simpel im Moment den Mädels dort “Stress” zu machen. Wahrscheinlich haben die Typen zu Hause bei Mama nix zu melden.

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