Dürre in Kenia

So fand ich heut in einem einschlägigen Forum die Nachricht, dass ein Afrikaner mit Hilfe zweier Wazungus seine 200 Kühe und 300 Schafe in das etwas feuchtere Gebiet der Nordküste nach Mtwapa transportiert hat. Kenia leidet ja seit längerem unter anhaltener Trockenheit und das Viehsterben im Disktrik wie Amboseli, Massai Mara oder Samburu hält dort an.  Derzeit liegt wohl der Verkaufspreis für eine Kuh bei 2.000 Ksh also etwa 20 €. Wer bezahlt denn dann den Transport so vieler Viecher nach der Nordküste. Ist es wieder ein kenianischer Streich der einem Mzungu da wiederfährt oder gibt es wirklich afrikanische Farmer die entgegen der Sitten und Gebräuche handeln.  Da erinnert man sich an das Buch von Robert Ruark “UHURU”. Er beschreibt darin die Zustände kurz vor dem Beginn der Unabhängigkeit Kenias. Man belächelte damals die Kolonialherren aus England, die mit verrückten Ideen die Bewässerung Ihrer Ländereien organisierten. Auch die Bäume, die man gegen die Erosionen pflanzte wurden jedoch gnadenlos von den Einheimischen wieder gefällt und als Brennholz verwendet. Und so wird Freund Kibaki wieder die große Werbetrommel in Europa rühren und um internationale Hilfen betteln, nur wird das dem Maasai-Stamm die verdursten Rinder zurück bringen bleibt wie immer die große Frage.

Uhuru. Roman des heutigen Afrika.

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