Flagge zeigen gegen Straflosigkeit

Kibaki und Odinga in trauter Gemeinschaft Ja zum Strafgerichtshof, Nein zur Straflosigkeit
und ein Redner nach dem anderen forderte die kenianische Regierung auf, die internationalen Ermittlungen gegen die Rädelsführer von den Unruhen nach den Wahlen 2007/2008 nicht weiter zu behindern.
Im Dezember hatte Den Haags Chefankläger Luis Moreno-Ocampo sechs Kenianer genannt, die er für die politische Gewalt mit über 1.300 Toten und 600.000 Vertriebenen nach Kenias Wahlen Ende 2007 verantwortlich macht. Darunter den Vizepremierminister Uhuru Kenyatta, Sohn des Staatsgründers, und mehrere hochrangige Politiker. Der größte wirtschaftliche Schaden entstand dem Land natürlich auch durch das Ausbleiben der Touristen und dem Ende des African Safari Clubs. Und wieder stellt sich die Frage, wie lange  noch korrupte Politiker, gerade auf dem afrikanischen Kontinent tun und lassen können, was sie wollen.
Aber das Volk wacht langsam auf. Das beweisen die neuesten Ereignisse aus Tunis und Ägypten.

Quelle taz.de

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