Forscher erzielen Erfolg im Kampf gegen Malaria

Ein kürzlich getesteter Impfstoff kann die Zahl von Malaria-Infektionen bei Kindern offenbar deutlich reduzieren. Bei zwei klinischen Tests in Afrika sank die Rate der Infektionen um bis zu 65 Prozent, wie das “New England Journal of Medicine” berichtete.
Der Impfstoff sei der erste, der bei Studien einen signifikanten Schutz vor Malaria erkennen lasse. Das sei ein hoffnungsvoller Anfang, heißt es im Vorwort der Studie. Auch die Zahl der Fälle, in denen eine Malaria-Infektion zum Ausbruch der Krankheit führte, konnte demnach deutlich reduziert werden. Forscher suchen seit 70 Jahren nach einem Impfstoff gegen die Krankheit. Jedes Jahr erkranken weltweit 250 Millionen Menschen an Malaria, eine Million stirbt daran.Das Pharmaunternehmen “GlaxoSmithKline” hatte in den späten 80er Jahren damit begonnen, den Impfstoff zu entwickeln. Im Jahr 2001 beschloss das Unternehmen eine Kooperation mit der Nichtregierungsorganisation PATH Malaria Vaccine Initiative, um die Impfung an afrikanischen Kindern zu testen.

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