Frühstücksfernsehen beim ZDF

Ein Beitrag heute morgen über Kenia und der bevorstehenden Hungersnot zeigt ja doch mal wieder, wie unsere öffentlich Rechten das Thema behandeln. Was der Spiegel Online schon am letzten Wochenende berichtete ist nun auch bei ZDF und Co angekommen. Neu für mich war allerdings, das Kibaki im westlichen Ausland nach 350 Mio € sucht um die Verluste, der von seinen Ministern verhökerten Maismehlmengen auszugleichen und die Bevölkerung ruhig zu stellen. Zur Erinnerung, vor kurzem kam heraus, das hochgestellte Minister 2 Drittel der von der Regierung mit Steuergeldern eingekauften Lebensmittel im Ausland an Hilfsorganisationen im Südsudan umgeleitet hatten und dort gewinnbringend verkauft wurden.  Bisher hat sich noch kein Land bereit erklärt finanzielle Unterstützung Kibaki zu geben. Vielleicht lernen ja unsere Politiker auch mal dazu oder machen sich selbst ein Bild vor Ort. Nur mit Geld kann man Afrika nicht helfen. Aber es beruhigt wahrscheinlich viele Politikergewissen, dass Geld anderer Leute zum Fenster rauszuwerfen.

Küche      Hunger in der Schule     cimg4232.JPG

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