Immer mehr schnieke Hotels in Kisumu

In der mitteleuropäischen Aufmerksamkeit besteht Kenia nur aus riesigem, freien Gelände mit Möglichkeiten zur Safari — und der Hauptstadt Nairobi, die mit deutlichem Abstand größte Stadt des Landes in Ostafrika. Dabei verfügt Kenia über weitere sehenswerte Städte, deren Lebensqualität in vielerlei Hinsicht ständig steigt.

Die drittgrößte Stadt ist beispielsweise Kisumu, zuletzt zwar traurigerweise wegen eines eingestürzten Gebäudes in den Schlagzeilen, ansonsten aber mit einem deutlich aufsteigenden Trend. Anders wäre es nicht zu erklären, dass in Kisumu jüngst wieder nicht weniger als zehn neue Hotels bzw. Unterkunftsmöglichkeiten wie Apartments entstanden. Dadurch erhält das am Victoriasee gelegene Kisumu knapp 300 neue Hotelbetten.

Sprecher der am Bau beteiligten Hotels wiesen ausdrücklich daraufhin, dass der Bedarf an Übernachtungsmöglichkeiten in der Region seit langem steige und ein Ende dieser Entwicklung nicht abzusehen sei. So stark steige der Bedarf, dass selbst die Errichtung dieser zehn neuen Einrichtungen nicht ausreichen werde, um dem Boom an Übernachtungen hier im kenianischen Teil des Victoriasees adäquat zu begegnen.

Wer demnächst selbst nach Ostafrika reisen möchte, der oder die wird die wachsende Vielfalt zu schätzen wissen. Nicht allein, weil die Auswahl größer wird, sondern weil Konkurrenz noch stets das Geschäft belebt. Und zwar zugunsten des Kunden.

Zuletzt hatte sogar die bekannte Kette Kempinski angekündigt, 12 neue, luxuriöse Lodges für den Urlaub in Kenia anzubieten. Sicher nicht jedermanns Preisklasse, aber auch dieses Publikum wird den dort beschäftigten Kenianerinnen und Kenianern nicht erst langfristig nutzen.

Wer also nach Kenia reist, kann aus immer mehr Unterkunftsmöglichkeiten wählen, auch wenn jene an den begehrtesten Zielen des Landes nicht immer ausreichend sind, wachsen sie doch weiter nach, in diesem Fall in Kisumu.

Dieser Text stammt von Hagen von Touring-Afrika.de.

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