Knapper Wahlsieg in Kenya für die Kikuyu

Was sich eigentlich schon im Vorfeld angekündigt hat ist nun nach der pannenreichen Auszählung der abgegebenen Stimmen Realität.
Kenyatta, Sohn des ersten Präsidenten von Kenya, einer der reichsten Männer Afrikas und Angeklagter vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag hat bei den Wahlen 2013 mit ca. 52 % der abgegebenen Stimmen den Sieg davon getragen.  Und natürlich spricht der gescheiterte Gegner Odinga gleich von Wahlfälschung und will dagegen gerichtlich vorgehen. (Quelle dw).  Aber wer das Land kennt der kennt auch die Besitzverhältnisse, und ich denke, keiner der Menschen hat ernsthaft daran geglaubt das sich die Kikuyu die Butter vom Brot nehmen lassen. (Mit welchen Mitteln oder Lügen auch immer)
Nun bleibt abzuwarten wie sich die Dinge in dem Land entwickeln. Heute abend wurden uns keine Probleme an der Nordküste von Mombasa/Mtwapa gemeldet.
Es bleibt jedoch weiterhin abzuwarten wie  sich die Anhänger des Verlierers Odinga verhalten werden.
Eine erneute Eskalation der Gewalt wie in 2007/2008 würde das einstige Vorzeigeland Afrikas  mit Sicherheit noch weiter in den Abgrund ziehen. Hoffen wir, dass die Vernunft siegt.

P.S. Ein Sprecher des Strafgerichtshofs erklärte am Samstag, die Wahl Kenyattas habe keine Konsequenzen auf das gegen ihn anhängige Verfahren. 

Na dann schaun wir mal.

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