Mtwapa, eine Stadt vergiftet sich selbst

Mainroad Mtwapa Dunst und Dreck
Derzeit erlebt man an Kenias Nordküste einen wahren Boom an Grundstückspekulationen. Es wird gebaut an allen Ecken und Enden. Vor allem die Inder erwerben riesige Plots um diese dann in Miniparzellen aufzuteilen und an die Afrikaner zu verhökern. Diese Parzellen sind gerade mal so groß das ein kleines Haus Platz hat. Und natürlich bohrt sich dann jeder seinen eigenen Brunnen und seine Klärgrube dazu. Was das für den Wasserhaushalt bedeutet liegt offen auf der Hand. Die Bohrungen erfolgen immer tiefer um überhaupt noch an Wasser zu kommen. Und eine funktionierende Abwasserversorgung vermisst man ebenfalls. Also sickern die Abwässer gemütlich immer mehr in den Boden und irgendwann hat der Nachbar seinen Wasserbrunnen mixed. Und es wird immer weiter gebaut. Man spricht schon von einem Überangebot an Wohnungen und jedes Haus verseucht den Boden und das Grundwasser noch mehr. Die Regierung versucht dem Einhalt zu gebieten. Ich selbst erlebte in Mtwapa die Arbeit einiger Bulldozer, die gnadenlos im unteren Mtwapa neu gebaute Häuser einfach plattwalzten. Zum großen Teil handelt es sich dabei um Häuser die ohne Genehmigung dort gebaut wurden.

Baustellen Mtwapa   Baustelle Mtwapa    build_house3.jpg

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