Piraten vor Somalia

Er versteht die Welt nicht mehr     Mombasas Hafen ist gefährdet wenn sich die Antipiratenkoalition nicht einigt. 

Der kenianische Transportminister Chirau Mwakwere fürchtet wirtschaftliche Einbußen für den Hafen von Mombasa durch die zahlreichen Piratenüberfälle am Horn von Afrika.
Sollte die internationale Gemeinschaft nicht erfolgreich gegen die Bedrohung durch die moderne Seeräuberei vorgehen, könne dies sogar dazu führen, dass Schiffe Momabasa als Ziel aufgeben, sagte er nach einem Bericht der Zeitung „The Standard“ vom Freitag vor Ministern der Nachbarländer Ruanda, Uganda und Südsudan.Mombasa ist einer der wichtigsten Häfen Ostafrikas. Von hier aus werden auch Güter für die angrenzenden Staaten ohne eigenen Zugang zum Meer, wie Uganda, Burundi, Ruanda, Südsudan und Ostkongo an Land gebracht. Mwakwere warnte, dass angesichts der gestiegenen Versicherungsprämien für Schiffe entlang der somalischen Küste auch die Preise für Importwaren steigen könnten, wenn die höheren Transportkosten auf die Verbraucher übertragen werden. (dpa)
Das Problem wird weiterhin verstärkt, dass festgenommende Piraten von den Alliierten nicht dingfest gemacht werden können. So werden sie in den meisten Fällen wieder freigelassen und können erneut ihr Handwerk verrichten. Angeblich soll es ja nun eine Vereinbarung mit der kenianischen Regierung geben, dass diese dahin ausgeliefert werden können, da das Rechtssystem in Somalia eh nicht mehr funktioniert.
Unter britischer Hoheit befinden sich derzeit keine gefangenen Piraten, hieß es. Aber andere Länder der Anti-Piraten-Koalition ließen den Angaben zufolge festgesetzte Piraten bereits wieder frei, obwohl sie mit Waffen und Enterausrüstung gefangen wurden. Ein gefangener Pirat habe wegen der Konfusion über die Gerichtszuständigkeit auf einem US-Schiff sieben Monate verbracht. (APA/AP)
Auch Deutschland will ja nun eine Fregatte in diese Gebiete entsenden. Das Problem ist ja aber allen bekannt. Die Netze für diese Überfälle werden ja nicht in Somalia gesponnen. Man versucht also wieder (typisch europäisch) das Rad neu erfinden zu wollen. Da erinnere ich mich an mein Lieblingsbuch als Kind. (Hannibal und seine Elefanten) Dieser geniale Mann hat den Römern so den Arsch versohlt und musste aufgeben wegen den Politikern in Karthago. Wie sich doch die Geschichte immer wiederholt…
Und es geht ja nur um      Sorry
 

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Ein Kommentar zu Piraten vor Somalia

  1. Ulf sagt:

    Nun ist es ja amtlich, die deutsche Fregatte Karlsruhe wird aktiv in die Piratenabwehr eingreifen dürfen. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Viel Glück unseren Matrosen 🙁

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