So macht man Bussiness in Kenya

 Kenya Post Geschäftstüchtige Postangestellte in Mombasa bessern ihr Gehalt auf.
Eine lustige Geschichte muss ich hier mal wieder loswerden. Eine Freundin von uns in Kenya hat es tatsächlich geschafft ein paar von uns bestellte Dinge in einen Karton zu packen und zur Post zu bringen. 20 kg hatten wir bestellt und das Geld von 12.000 KSH für das Porto ihr auch geschickt. Nun kam heute das Päckchen und natürlich hab ich es vor dem Öffnen erst mal auf die Waage gestellt. Diese zeigte dann korrekt 14,5 kg an.
Laut Rechnung, s. Foto waren es aber 20 kg.
Unsere Freundin zur Rede gestellt kam folgende Antwort von ihr:
Die Postangestellte sagte ihr das sei Übergewicht. Sie müsse mindestens 5 kg herausnehmen damit die 20 kg nicht überschritten werden. Also wurden paar Artikel rausgenommen und siehe da, plötzlich zeigte die Postwaage fast genau 20 kg an. Reingewinn für den Herr/Dame am Schalter knapp 4.000Ksh etwa 43 €, das entspricht etwa einem halben Monatseinkommen. Klar, das Paket geht ja nach Deutschland, der doofe Mzungu zahlt ja schon.
Auf jeden Fall sind dem Ideenreichtum sogar auf einer staatlichen Behörde keine Grenzen gesetzt. Man muss ja nur ein wenig die Waage manipulieren.

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2 Kommentare zu So macht man Bussiness in Kenya

  1. Steffi Mtwapa sagt:

    Ich sag nur TIA (This is Africa!). Es wundert mich nicht… wenn die das bei 10-20 kunden im monat schaffen, dann kommt ein sümmchen zusammen… naja, mit ihrem gehalt können sie ihre familie ja sowieso kaum ernähren… also: TIA

  2. Shikamoo sagt:

    Sag einer was er will, aber ideenreich und “geschäfstüchtig” sind sie allemal 🙂

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