Vorwort zum Buch

Ja lieber Leser meines Buches, ich habe sehr lange mit mir gekämpft ob ich dieses überhaupt schreibe und natürlich dann veröffentliche? Es spiegelt ja doch mein ganzes privates Leben der letzen sieben Jahre wieder. Und man darf ja dabei eines nicht vergessen. Das Internet vergisst nichts und was passiert in ein paar Jahren, wenn meine Kinder lesen müssen, warum der Papa und die Mama nicht zusammen bei ihnen geblieben sind? Kann ich das überhaupt verantworten? Ich glaube, diese Frage kann mir keiner beantworten und ich muss diese Entscheidung dafür selbst tragen. Das mag vielleicht egoistisch klingen aber lass dir erst mal erklären, warum dieses Buch. Ich bin heute 54 Jahre alt, war glücklich verheiratet mit einem tollen Sohn und habe nach einem Burn Out in 2006 die Ostküste Afrikas für mich wieder entdeckt. Ab dieser Zeit habe ich drei Jahre lang jede Gelegenheit genutzt durch die Länder Kenia, Uganda, Tansania oder Ruanda zu reisen. Menschen und Kulturen kennen lernen, Safaris fahren und vieles Mehr. Aus all diesen gesammelten Erlebnissen entstand dann auch mein erstes Buch, da ich mich dort unsterblich in eine ugandische Hure in Kenia verliebt hatte.

 Sextourist in Kenya? Ich bin eigentlich ein intelligenter Mensch aber entgegen all der Warnungen von vielen Freunden und natürlich auch den vielen eigenen Erlebnissen die ich selbst auf meinen Reisen gemacht habe, hat mein Bauch alles ignoriert. Der Afrikavirus hat mich voll erwischt und das mit allen damit verbundenen Vor- und Nachteilen. Auf diese will ich hier und jetzt nicht eingehen, die hast du sicher schon mal im Web auf meiner anderen Site Ninahmouse.de gefunden.Doch der Stress sollte ja erst beginnen. Scheidung, Auszug, der Job weg und immer wieder dem Ruf der Malaya folgen, ich war gar nicht mehr ich SELBST und völlig blind in unserer europäischen Welt.

Aber kommen wir wieder zum Thema warum dieses Buch.

Das Internet ist ein Informationsmedium und man findet doch heute zu fast allen Weltthemen die passenden Antworten. Doch Suchbegriffe wie afrikanische Beziehung, leben mit Afrikaner, Multikulti Beziehungprobleme oder ähnliche werden zwar monatlich zu einigen Tausend bei Google eingetippt aber wirklich relevante Suchergebnisse sind eher selten im deutschsprachigen Raum zu finden. Da gibt es ein paar einschlägige Foren, wo aber auch nur gejammert, geschimpft und geweint wird. Woran kann das denn liegen?
Ich will es dir sagen.
Welcher Mensch auf dieser Welt gibt denn gern offen seinen Irrtum (Fehler) zu?
Wie konnte ich z. B. glauben, dass eine 20 Jahre jüngere Frau Liebe für mich empfindet, die ja in ihrem Leben, in ihrer Kultur, nie Liebe empfangen durfte. Und dann mit mir eine gemeinsame Zukunft aufbauen würde so wie du und ich dazu erzogen wurden?Das funktioniert in vielleicht 2 Prozent solcher Beziehungen. Und mit diesem Buch werde ich dir beweisen, dass die restlichen 98% in die Hose gehen.Nicht nur, dass eventuell dein Herz gebrochen ist, du einen Haufen Geld verloren hast und dich verarscht fühlst. Was passiert mit den Kindern aus solchen Beziehungen? Du wirst hier Tatsachenberichte lesen wie unsere Behörden, Frauenhäuser oder auch die Polizei vielen, ach so arg gebeutelten ausländischen Menschen den Rücken stärken, damit sie weiter saufen, rumhuren und uns belügen können.Vielleicht, mein lieber Leser, sind wir ja auch Leidensgenossen und du steckst in einer ähnlichen Beziehungskiste. Afrikaner, Brasilianer, Thai… die Beuteschemen sind immer dieselben.
Ich denke, ich sollte diese Erfahrungen mit anderen Menschen teilen, die nach solchen Informationen suchen und ähnliche Probleme mit sich tragen. Aus Erfahrung weiß ich aber leider viel zu gut, dass, wenn es dir auch so passiert, wohl alle Warnungen in den Wind geschrieben werden.

8 Kommentare zu Vorwort zum Buch

  1. Lionsheart sagt:

    Als ich eine Krebsbehandlung (Chemo-, Bestrahlung etc.)mit allen möglichen Nebenwirkungen hatte ich meinem langjährigem Lebensgefährten “eingeräumt”, zu Prostituierten zu gehen. Denngerade weil ich ihn liebte und immer noch tue, wollte ich ihm nicht zumuten, wie ein “Mönch” zu leben. Er sollte Kraft sammeln, um als Mensch und Freund für mich da zu sein. Er war für mich da, ich habe ihn später nie gefragt, wo er war und was er so mit anderen Frauen gemacht hat. – Jetzt kommt der “Einsatz” einer “African Bitch”, die er an Fasching, als ich im Krankenhaus lag, kennen lernte. Für ihn war es eine “win-win”-Situation, da sie verheiratet war und mit dem armen Kerl es auch noch ist. Schon kurze Zeit später wollte sie von ihm Geld, weil ihr Vater in Kenja gestorben sei, und der “böse” Ehemann ihr kein Geld geben würde. Einmal ist ihre E-Karte im Supermarkt nicht gegangen. Dann hatte sie kein Geld für die Schulsachen ihres Sohnes usw. Ich erfuhr von diesem Verhältnis, was ca. 9 Monate dauerte, von ihrem Ehemann, er mich aufsuchte deswegen. Mein Freund merkte, dass er mir mit dem heimlichen Verhältnis sehr weh getan hatte und machte mit ihr nach 3 Tagen reiflicher Überlegung mit ihr Schluss. Er hatte noch ein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, da er sie nicht so einfach benutzen und fallen lassen wollte. Sie akzeptierte aber das Ende des Verhältnisses nicht und versuchte mich bei einer Aussprache, die ich mit ihr führte, durch Lügen zu erreichen, mich von ihm zu trennen. Sie hatte es nicht geschafft. Heute, nach ca. 5 Monaten, sieht mein Freund ein, dass sie ihn finanziell und emotional ausgebeutet hätte. Dann hätte er aber nicht mehr zu mir zurückkommen dürfen. Ich habe lange gebraucht, um nicht farbige Frauen auf der Straße als Bedrohung zu sehen. Natürlich hätte er auch an eine Asiatin, Osteuropäerin, einen nordischen Typ oder eine Frau mit “Arier”-Pass geraten können, da möchte ich auch nicht rassistisch erscheinen. Für ihn war es eine Lehre und er wird sich dieses Buch “abgezockt im Paradies” auch kaufen

  2. Urs Ramseier sagt:

    Ja zur Zeit fühle ich mich auch ziemlich verarscht. Habe meine Frau (Kenya) vor 8 Jahren in Europa kennengelernt. Wir haben haben vor 6 Jahren geheiratet und vor 5 Jahren ihre leibliche Tochter nachgezogen. Inzwischen sind beide eingebürgert. Ich habe meiner Frau eine Ausbildung ermöglicht und ihr ein Geschäft aufgebaut für afrikanische Waren inkl. Haarstudio. Wir haben viel geträumt uns viele Ziele gesetzt und schon vieles in die Tat umgesetzt. Das heisst, in Kenia eine NGO gegründet zur Unterstützung von Kindern Waisenkindern und Familien ohne Vater, mehrere Häuser gebaut für unsere “Zukunft”. Ich unterstütze 6 Kinder, damit sie regelmässig in die Schule gehen können (nicht aus der Familie meiner Frau die sind alle schon erwachsen), doch das ist plötzlich nichts mehr Wert. Vor 2 Jahren ging es nie um Geld, heute nur noch. Die Beziehung wird wohl daran zerbrechen wenn nicht noch ein Wunder geschieht. Das musste ich mir einmal vom Leib schreiben. Doch ehrlich, ich bin mir nicht sicher, dass ich mich danach ein weiteres mal auf ein Abenteuer einlassen werde, denn mein grösster Wunsch ist, die Fröhlichkeit und Gelassenheit der Menschen in Afrika trotz grosser Armut bis zu meinem Tod vor Ort zu geniessen.

  3. K.-J. Gadamer sagt:

    Ich würde gerne das e-Buch bestellen. Ich habe etwas Probleme mit Paypal.
    Deshalb würde ich Folgendes vorschlagen:
    Ich überweise dir das Geld auf dein Konto. Dann schickst du mir das Buch als E-Mail Anhang. Geht das klar?

    Viele Grüße
    K.-J. Gadamer

  4. Anita sagt:

    Hallo Ich lebe seit bald (8 Jahren ) in einer beziehung mit einem Kenianer und wir haben auch eine Tochter, sie wird 7 Jahre alt. Ich habe ihn aber in der schweiz kennen gelernt. Er hat seine frau verlassen wegen mir, auch schweizer frau. Ich weiss auch, dass er eine Frau in Kenia hatte und auch Kinder. Ich kenne seine Frau und kinder. Aber seit 2 Jahren ist er geschieden mit dieser Frau. Wir haben vieles durchmachen müssen. Er hat es mir selber gesagt. Darum inderesiert mich deine Geschichte. Ich könnte auch eine geschichte schreiben wegen Schwarzmagie in Kenya. Es ist nicht immer leicht. Er war von anfang an ehrlich zu mir gewessen.

    • admin sagt:

      Ja Anita, vielen Dank für deine Offenheit. Leider höre ich es immer wieder in anderen Foren oder Gruppen auf Facebook.
      AMIGA (Aber meiner ist ganz anders). Doch leider wird dir mein Buch beweisen, dass es bei 98% eben nicht funktioniert. Wünsche dir von ganzem Herzen das du zu den 2 % gehörst.

  5. Conny sagt:

    bin da zufällig auf dieser Seite gelandet und interessiere mich dafür

    • admin sagt:

      Danke für den ersten Comment, habe die Seite gerade umgezogen und neu aufgesetzt. Nun ja Conny, du bekommst ja noch 6 Leseproben in den nächsten Tagen, und ich hoffe, du findest auch Antworten auf deine Fragen, wenn dich auch der Afrikavirus erwischt hat.

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