weiter Millionen $ für die Oberstrolche in Kenya

Was nach einem Akt überraschender politischer Hygiene aussah, entwickelt sich nun zur Regierungskrise: In Kenia hat Premier Odinga zwei Skandalminister geschasst, doch Staatspräsident Kibaki setzte sie nur Stunden später wieder ein – und konterkariert so den Kampf gegen die Korruption.
Beim sogenannten Maisskandal waren im vergangenen Jahr Beträge in Höhe von mindestens 26 Millionen Dollar veruntreut oder in private Taschen abgezweigt worden. (Wir berichteten hier letztes Jahr davon) Während Millionen von Kenianern hungerten, hatten hochrangige Beamte und Politiker Dürre und explodierende Marktpreise ausgenutzt, staatlich subventionierten Mais aufgekauft und zu erhöhten Preisen auf den Schwarzmarkt oder ins benachbarte Ausland weiter verschoben.
Im Bereich des Erziehungsministeriums war mindestens eine Million Euro, die für die kostenlose Primarschulerziehung vorgesehen war, über veruntreute Gelder, falsche Rechnungen und abgezweigte Mittel versickert.

hier der gesamte Bericht bei Spiegel-online               Kibaki und Odinga in trauter Gemeinschaft

Futtersäcke

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