Wie Afrika seine Würde verliert…

das Wahrzeichen Afrikas, die ausgestreckte Hand       

Afrika braucht Unterstützung – aber nicht jene, die der Westen derzeit leistet. Die herkömmliche Entwicklungshilfe habe den Kontinent zum unselbständigen Almosenempfänger erzogen, meint SPIEGEL-ONLINE-Autor Kurt Gerhardt: Viel besser als Geldgeschenke wirkten Kredite. 

Die ausgestreckte Hand ist das Symbol des Kontinents

Wo Geld verteilt wird, nimmt das Übel gewöhnlich seinen Lauf. Entwicklungshilfe sollte prinzipiell nur noch als Kredit gegeben werden. Das setzt voraus, dass alle entwicklungswilligen Menschen Zugang zu Krediten haben. Dazu muss das bisher erfolgreiche Kleinkreditwesen – auch mit Entwicklungshilfe – so ausgebaut werden, dass es alle Armen erreicht.

(Quelle Spiegel online) 

cimg4232.JPG  Investitionen in Schulen und Ausbildung sind der beste Weg für Fortschritt auf dem Kontinent. Doch leider versickern die Fördermittel noch immer in den Taschen korrupter Politiker. Erstaunlich sind daher immer wieder die kleinen privaten Hilfen, die direkt vor Ort geleistet werden. Objekte, die von Privatpersonen gefördert werden und seit Jahren stetig erfolge verzeichnen.
Auf der anderen Seite haben sich schon einige aus der Community mit einem Geschäft in Afrika eine blutige Nase geholt. Egal, ob es Unsummen Bestechungsgelder für eine Arbeitsbewilligung waren, korrupte Officer in den Immigrationsbüros, die sich ihre Taschen mit unwissenden Europäern gefüllt haben. Oder einfach der Angestellte, der jede Möglichkeit nutzt um seinen Brötchengeber zu erleichtern. Die Liste liesse sich beliebig fortsetzen, doch leider wird sich keiner der Betroffenen mal hier öffentlich äußern. Da kann ich nur wieder den Spruch zitieren:

Willst du ein kleines Vermögen in Afrika machen, musst du ein großes Vermögen mitbringen.

 


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